Nürnberger Tarotstammtisch
Jahreskarte 2021 5 Der Hierophant Numerologie: Die Fünf steht für die Zahl des Menschen und der Quintessenz. Das Symbolbild dafür ist der fünfzackige Stern oder das Pentagram. Es steht für die vier Elemente, die vom fünften – dem Geist – beherrscht werden. Dargestellt wird das auch oft durch den aufrecht stehenden Menschen, dessen Gliedmaßen die Elemente zeigen, die vom Kopf gelenkt werden. Der Geist, oder die Quintessenz, die Fünf ist das fünfte und unsichtbare Element. Es befähigt uns, den Sinn unseres Tuns zu erkennen, wozu der Mensch in der Lage ist. Er allein kennt Gut und Böse, Tugend und Sünde, hat die Entscheidungsfreiheit über sein Handeln und kann auch gegen seine Natur handeln. Nur der Mensch ist imstande, für sein Tun Verantwortung zu übernehmen. Hierophant war der Name für den Hohepriester antiker Mysterien. Das Wort ist griechischen Ursprungs und bedeutet „Einer, der heilige Dinge lehrt“ (hieros = heilig, phantes = lehren) In manchen Decks wird er als Der Hohepriester bezeichnet, in älteren auch Der Papst. Wir sehen den Hohepriester unverrückbar auf seinem steinernen Thron sitzen. Die dreifache Krone, das dreifache Kreuz und die drei Kreuze auf seiner Borte symbolisieren seine Zuständigkeit für die drei Ebenen Körper, Seele und Geist, aber auch Himmel, Erde und Hölle. Zu Füßen des Hierophanten sind zwei Schüler zu sehen, die unterwiesen werden, denn der Hierophant steht auch für das Unterweisen, Lehren und Lernen. Die Handhaltung des Hierophanten mit drei offenen und zwei abgewinkelten Fingern zeigt, dass es für ihn sowohl um das Offenkundige, als auch um das Verborgene und Unsichtbare geht. Im Gegensatz zum Teufel, dessen offene Hand anzeigt, dass er nur das Materielle und Sichtbare anerkennt. Die Schattenseiten des Hierophanten sind Scheinheiligkeit, Blasiertheit und „Gurugehabe“, die persönliche Überhöhung. Für das Jahr 2021 bedeutet das, mit viel Vertrauen oder auch Gottvertrauen und Zuversicht durch das Jahr zu gehen. Noch hat uns die Pandemie im festen Griff, mit den Impfstoffen können wir wesentlich zuversichtlicher sein und vertrauensvoll in dieses neue Jahr schauen. Bezüglich Corona können wir auch in diesem Jahr zeigen, dass wir als einzige Wesen fähig sind, bewusst Verantwortung zu übernehmen. Nachdem 2020 ein praktisches Jahr war, wird in diesem nun stärker der Geist beansprucht. Horizonte wollen erweitert werden, das kann sich durch Lernen neuer Dinge und Sprachen oder auch durch Weiterbildung zeigen. Wer weiß, wie lange sich der Lockdown dieses Mal hinzieht und was sich daraus alles entwickelt. Viel wird es in diesem Jahr auch um die Sinnsuche gehen, ob im Großen oder im Kleinen. In diesem Jahr wird es auch verstärkter um Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit sowie um Werte und Prinzipien gehen. Lassen wir uns überraschen wo die Reise hingeht die innere oder auch die äußere. Ich wünsche uns allen ein Jahr voller Lernen und Finden des Sinns, und bestenfalls sind wir dann am Jahresende gut vorbereitet und gerüstet für 2022, das Jahr der Liebenden.
Nürnberger Tarotstammtisch
Jahreskarte 2021 5 Der Hierophant Numerologie: Die Fünf steht für die Zahl des Menschen und der Quintessenz. Das Symbolbild dafür ist der fünfzackige Stern oder das Pentagram. Es steht für die vier Elemente, die vom fünften – dem Geist – beherrscht werden. Dargestellt wird das auch oft durch den aufrecht stehenden Menschen, dessen Gliedmaßen die Elemente zeigen, die vom Kopf gelenkt werden. Der Geist, oder die Quintessenz, die Fünf ist das fünfte und unsichtbare Element. Es befähigt uns, den Sinn unseres Tuns zu erkennen, wozu der Mensch in der Lage ist. Er allein kennt Gut und Böse, Tugend und Sünde, hat die Entscheidungsfreiheit über sein Handeln und kann auch gegen seine Natur handeln. Nur der Mensch ist imstande, für sein Tun Verantwortung zu übernehmen. Hierophant war der Name für den Hohepriester antiker Mysterien. Das Wort ist griechischen Ursprungs und bedeutet „Einer, der heilige Dinge lehrt“ (hieros = heilig, phantes = lehren) In manchen Decks wird er als Der Hohepriester bezeichnet, in älteren auch Der Papst. Wir sehen den Hohepriester unverrückbar auf seinem steinernen Thron sitzen. Die dreifache Krone, das dreifache Kreuz und die drei Kreuze auf seiner Borte symbolisieren seine Zuständigkeit für die drei Ebenen Körper, Seele und Geist, aber auch Himmel, Erde und Hölle. Zu Füßen des Hierophanten sind zwei Schüler zu sehen, die unterwiesen werden, denn der Hierophant steht auch für das Unterweisen, Lehren und Lernen. Die Handhaltung des Hierophanten mit drei offenen und zwei abgewinkelten Fingern zeigt, dass es für ihn sowohl um das Offenkundige, als auch um das Verborgene und Unsichtbare geht. Im Gegensatz zum Teufel, dessen offene Hand anzeigt, dass er nur das Materielle und Sichtbare anerkennt. Die Schattenseiten des Hierophanten sind Scheinheiligkeit, Blasiertheit und „Gurugehabe“, die persönliche Überhöhung. Für das Jahr 2021 bedeutet das, mit viel Vertrauen oder auch Gottvertrauen und Zuversicht durch das Jahr zu gehen. Noch hat uns die Pandemie im festen Griff, mit den Impfstoffen können wir wesentlich zuversichtlicher sein und vertrauensvoll in dieses neue Jahr schauen. Bezüglich Corona können wir auch in diesem Jahr zeigen, dass wir als einzige Wesen fähig sind, bewusst Verantwortung zu übernehmen. Nachdem 2020 ein praktisches Jahr war, wird in diesem nun stärker der Geist beansprucht. Horizonte wollen erweitert werden, das kann sich durch Lernen neuer Dinge und Sprachen oder auch durch Weiterbildung zeigen. Wer weiß, wie lange sich der Lockdown dieses Mal hinzieht und was sich daraus alles entwickelt. Viel wird es in diesem Jahr auch um die Sinnsuche gehen, ob im Großen oder im Kleinen. In diesem Jahr wird es auch verstärkter um Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit sowie um Werte und Prinzipien gehen. Lassen wir uns überraschen wo die Reise hingeht die innere oder auch die äußere. Ich wünsche uns allen ein Jahr voller Lernen und Finden des Sinns, und bestenfalls sind wir dann am Jahresende gut vorbereitet und gerüstet für 2022, das Jahr der Liebenden.